Berichte

Fronleichnams-Wanderung 2016 in Trassem

25. Mai 2016

18 Wanderfreunde wanderten vom 25.05. bis 29.05.2016 auf den Traumschleifen an der Saar. Vom Hotel St. Erasmus in Trassem bewältigten die Wanderer 51 km auf den Traumschleifen "Mannebach 111" und "Felsenweg" sowie der Tafeltour "Saarschleife". Der Ausblick vom Aussichtspunkt "Cloef" bei Orscholz auf die Saarschleife war beeindruckend.

Fronleichnamswanderung 2016

Die traditionelle Frohnleichnamswanderung führte in diesem Jahr nach Trassem, einem Ort unweit der Saar gelegen. Unter der Leitung der Wanderführer Elfriede und Cilly Förster sowie Klaus Hilgers machten sich 18 Wanderfreunde am Mittwoch, 26. Mai, auf den Weg um insgesamt fünf Tage lang die Wanderschuhe zu schnüren. 

Die Autofahrt nach Trassem war mittags bereits erledigt und man konnte im schönen Hotel St. Erasmus die Koffer abstellen. Die Wanderfreunde machten sich sodann auf den Weg entlang des Flusses Leuk nach Saarburg. Hier bewunderten die Wanderer die Altstadt mit ihrer einladenden Außengastronomie, den imposanten Wasserfall und die Burganlage. Zurück in Trassem wartete ein opulentes Abendmenü auf die Wanderfreunde, das erahnen ließ, dass weitere kulinarische Genüsse in den nächsten Tagen angesagt waren.

Am Fronleichnamstag stand die Traumschleife Mannebach auf dem Programm.

Startpunkt der Wanderung war die Sport- und Freizeitanlage Mannebachtal.

Die insgesamt 12 km lange Tour führte über kleine Pfade, durch Buchen- und Nadelholzwald und über Streuobstwiesen durch das einzigartige Mannebachtal. Stille und ruhige Strecken wechselten sich mit herrlichen Ausblicken ab. Besondere Höhepunkte waren die Passagen durch die grünen „Tunnelpfade“ und der Lebensfluss in Fisch, wo man gerne noch etwas verweilen wollte. Jedoch lagen noch viele Kilometer vor den Wanderern und so hieß es "weiter wandern". Nach einigen steilen Anstiegen waren alle erschöpft, und ziemlich ermüdet wurde die Einkehrmöglichkeit im Mannebacher Brauhaus gerne angenommen. Hier leistete man sich zum Abschluss des Wandertages einen großen Eisbecher oder Kaffee und Kuchen, so wie auch an den folgenden Tagen.

Am Freitag führten die Organisatoren die Wanderfreunde zum Saarschleifen-Weg in Mettlach, beschildert mit einer Kochmütze als "Saarländische Tafeltour". Die Saarschleifen-Runde mit spektakulären Pfaden und Tälern und urwüchsiger Natur ist rund 15 km lang.

Vom Parkplatz aus, ging es an der Lutwinuskirche vorbei auf einem schmalen Waldpfad bergauf bis zur Burg Montclair, dann wieder auf einem Pfad hinunter zur Saarschleife, die mittels einer Fähre überquert wurde. Dort wartete der Aufstieg ins wildromantische Steinbachtal. Über zahlreiche Holzbrücken und Treppenstufen gelangte man ziemlich steil bergauf. Hier war zuerst mal eine ausgiebige Rast angesagt, ehe man schließlich zur "Cloef", dem Aussichtspunkt auf die Saarschleife gelangte. Direkt hinter der Cloef begannen abenteuerliche schmale und steile Bergpfade sowie Felsbalkone mit Aussichten vom Feinsten.  Schließlich gelangte man zurück nach Mettlach und in der Fußgängerzone genoss man die Außengastronomie. 

Am Samstag teilte sich die Wandergruppe. Sechs Personen wählten den Felsenweg, die restlichen wanderten auf dem 11 km langen Tafelweg. 

Start zum 16 km langen "Felsenweg" war der Parkplatz am Feuerwehrhaus Waldhölzbach. Auf dieser erlebnisreichen Wandertour entstand keine Langeweile, denn der Felsenweg trägt seinen Namen zu Recht. Gleich zu Anfang wurde der bizarre Teufelsfels erstiegen, mit einer wunderbaren Aussicht. Vom malerischen Hölzbachtal ging es dann nach einem längeren Aufstieg auf einem ca. 2 km langen Grenzpfad, hinunter ins urige Lannenbachtal. Dort folgen mehrere Bachüberquerungen mittels Trittsteinen. Sodann stand die Ersteigung des mächtigen Bärenfelsens an, eine kleine Herausforderung für die Wandergruppe, die jedoch hervorragend bewältigt wurde. Es folgte eine erfrischende Kneippanlage, knorrige Streuobstwiesen, der Adelsfels mit Sinnenbank und wunderbarem Panorama-Blick, die sowie die sog. "Römerburg". Mit dem Aufstieg zum Schlangenfels verließ man den bislang dichten Wald. Ein unbeschreibliches Wahnsinns-Panorama bot wenig später der Aussichtspunkt Scheiden mit seinen Sinnenbänken. Hier traf man zur Mittagszeit die zweite Wandergruppe, die dem Tafelweg gefolgt waren. Weiter ging die Wanderung durch eine Obstbaumallee und über offene Wiesenlandschaften. 

Sonntag: Heimfahrt mit Zwischenstopp in Bitburg

Am Sonntag waren alle Wanderer rechtzeitig wieder auf den Beinen, um nach einem ausgiebigen Frühstück die Fahrt nach Bitburg anzutreten. Hier wartete um 11 Uhr eine Stadtführerin auf uns, der wir schon von einem Besuch mit der OG Speicher in Höfen bekannt waren. Nach einem kurzweiligen und informativen Rundgang stand die Einkehr im Bitburger Brauhaus an und anschließend die Heimfahrt nach Höfen.

 

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