4-Tageswanderung nach Weinheim 2008


Weinheim an der Bergstrasse

Unvergessliche Wandertage im Odenwald

Alljährlich bietet der Heimat- und Eifelverein Höfen seinen Mitgliedern die Erkundung Deutschlands schönster Regionen mit einer erlebnisreichen 5-Tages-Tour. In diesem Jahr führte diese über das Fronleichnamwochenende nach Weinheim an der Bergstraße. Unter Leitung von Elisabeth und Karl-Heinz Pontzen hatten sich 19 Wanderfreunde auf den Weg in den Odenwald gemacht, um bei dieser Tour insgesamt fast 80 Kilometer auf Schusters Rappen zu bewältigen.

Die Eheleute Pontzen hatten den Aufenthalt und die Wanderungen hervorragend geplant und perfekt organisiert. So konnten die Wanderfreunde sorgenlos ihre Wanderschuhe schnüren und die angebotenen Exkursionen durch den Odenwald genießen. Ausgehend von ihrem Domizil in Weinheim-Lützelsachen wurden der Burgenweg und der Blütenweg durchwandert, steil ging es bergauf zum Schloss Windeck und zur Wachenburg. Die Höfener Wanderer durchstreiften hier dichte Laubwälder mit spürbaren Geländesteigungen und landschaftlich reizvollen Ausblicken. Die Wanderungen führten auch durch Weinhänge mit weitem Panoramablick, u.a. zur Ruine Hirschburg und zum Schaugarten Hermannshof. Samstags ging es über den Ölberg hinauf zur Strahlenburg, ehe der Weg weiter durch herrliche Laubwälder zum Rasthaus „Weißer Stein“ (548 HHM) führte, vorbei an der Aussicht „Schlossblick“ und der Ruine Stefanskloster zur „Thingstätte“, dem ehemaligen Volksversammlungsplatz und Freilichtbühne aus der Nazi-Zeit, der vermutlich schon in der Keltenzeit als Thingstätte existierte. Den Weg steil abwärts nach Heidelberg über den Heiligenberg säumten weitere Zeugen aus der Keltenzeit, so z.B und das „Heidenloch“, ein sagenumwobenen 52 m tiefen Brunnen oder Kultschacht, sowie Reste der keltischen Steinringe, die sich über den gesamten Bergrücken erstrecken. 

Der Rückreisetag Sonntag führte die Gruppe wieder nach Heidelberg, das mit seinen geschichtsträchtigen Altstadtgassen und dem weltberühmten Schloss als eine der schönsten Städte Deutschland gilt. Von den Schlossgärten boten sich wunderbare Ausblicke auf die Stadt. Heidelbergs harmonisches Ensemble von Schloss, Altstadt und Fluss inmitten der Berge inspirierte schon die Dichter und Maler der Romantik. Bereits Hölderlin und Eichendorff spazierten hier in den Weinbergen, dem heutigen Philosophenweg.

Fasziniert vom Flair dieser Stadt, die Deutschlands älteste Universität beherbergt, trat die Wandergruppe aus Höfen die Heimreise an. 
Text u. Bilder: MaKi

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Wanderung auf dem Blütenweg

Marktplatz in Weinheim

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Schlossgarten Weinheim

Wanderführer Karl-Heinz u. Elisabeth Pontzen re.

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Schlosshof

Kornmarkt in Heidelberg