Minden - Porta Westfalica
Seit 15 Jahren ist es nun schon eine liebgewordene Tradition des Eifel- und Heimatvereins Höfen geworden, an Fronleichnam eine viertägige Wandertour in unterschiedlichste Regionen Deutschlands zu unternehmen. In diesem Jahr könnte also eigentlich ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Von den diesjährigen 20 Teilnehmern der Exkursion haben sich nur 4 Wanderfreunde dieses unvergessliche Wandererlebnis mit einem geselligen Picknick „in Gottes freier Natur“ kein einziges Mal entgehen lassen. So sind Regina Scholl und Heinz Roder, die eigentlich die Fäden in der Hand halten, wenn auch manchmal nur im Hintergrund und Christel und Bruno Lauscher als Wanderer der ersten Stunde jedes Mal stets treu und brav mit von der Partie. In diesem Jahr waren für die Organisation und den reibungslosen Ablauf des Unternehmens Wolfgang und Elfriede Läufer zuständig, die diese Aufgabe wirklich mit Bravour gemeistert haben. Als Ziel hatten die Beiden die wunderschöne Stadt Minden an der Weser ausgesucht. Es wurde allen ganz schnell bewusst, dass eine Stadt „am Wasser gelegen“ einen ganz besonderen Reiz und eine unvergleichliche Atmosphäre widerspiegelt. Die Porta Westfalica im Hintergrund, das enge Durchbruchstal der Weser zwischen Wiehen- und Wesergebirge komplettierte schließlich dieses malerische Flair. Das nicht weit vom Stadtkern gelegene Parkhotel diente den Ausflüglern aus der Eifel als Domizil und war mit seinem freundlichen, stets auf das Wohl des Gastes bedachten Personal und dem guten Essen mit verantwortlich, dass sich alle dort sehr wohl fühlten. An drei Wandertagen und insgesamt nahezu 60 Wanderkilometern wurden sowohl im Wiehen- als auch im Wesergebirge interessante Routen von der Wandergruppe aus Höfen zu Fuß erkundet. Zeitzeugen der Geschichte begleiteten dabei die Wanderfreunde, seien es die Dehmer Burg, eine Fliehburg, von der Bevölkerung erbaut als Schutz vor den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Germanen und den Kelten oder aber das beeindruckende 88 Meter hohe Kaiser Wilhelm Denkmal in der Nähe des Örtchens Barkhausen. Aber auch landschaftlich waren diese von dem Ehepaar Läufer ausgesuchten Wege von einem ganz besonderen Reiz. Den Abschluss dieser unvergesslichen Wandertage bildete dann eine Schifffahrt auf dem Mittellandkanal, mit einer Schleusung zu der in 13 Metern Tiefe dahin fließenden Weser. MD |