Wir bieten verschiedene Wanderungen an:

 

 a) Sonntagswanderungen (ganz- oder halbtägig)

 b) Mittwochswanderungen (halbtägig - ab 14:00 Uhr)

 c) Mehrtägige Wanderungen - 

    Hauenstein/Pfalz 2005 - Saarland 2006 - Minden 2007 - Weinheim 2008 - Rheinsteig 2009
    Busausflug ins Altmühltal 2009 - Nahe 2010 - Eggegebirge 2011 - Stubaital 2011

 d) Gästewanderungen

 e) Wanderwoche

 

 Das Kleingedruckte

 Wanderimpressionen

 Wanderplan 2012

 

 Bevorzugte Wandergebiete sind:

 

a) Naturschutzgebiet Perlenbach- und Fuhrtbachtal.

b) Hohes Venn. c) Naturpark Nordeifel.

d) Heckenlandschaften

c) Nationalpark Eifel

 

 Narzissenführungen im Fuhrtsbach- Perlenbachtal

 

Das Naturschutzgebiet “Perlenbach- Fuhrtsbachtal” verdankt seinen hohen Bekanntheitsgrad den hier wild wachsenden gelben Narzissen (Narcissus pseudo-narcissus).  Wildwachsende Narzissen sind in Deutschland sehr seltene Planzen, hier im Naturschutzgebiet Perlen- Fuhrtsbachtal kommen sie vor und verwandeln bis Anfang Mai die Talwiesen der Naturschutzgebiete in gelbe Blütenteppiche.
Sie sind geschützt, man darf sie weder in noch ausserhalb der Naturschutzgebiete pflücken oder ausgraben.

Naturpark-Hohes-Venn-Eifel - Führungen
Weitere Infos und Fotos

 

 Der “Höfener Heckenweg”

Schon auf der Fahrt nach Höfen fallen zwei Landschaftselemente ins Auge: Die typischen Heckenformen der Rotbuchen-Haushecke, welche das Ortsbild von rund zwanzig Ortschaften prägt und der Flurhecke als Hecke mit “Durchwachsern” in freier Flur.
Haushecken bieten dem dahinterliegenden Haus Schutz vor Wind und häufig auftretendem Schlagregen. Sie bestehen aus engständigen, ein- oder zweireihig gepflanzten Rotbuchen, die bei einer Tiefe von 70 bis 100 cm eine Höhe von 4 bis 6 Meter erreichen. Die Hecke ist unten etwas breiter und läuft oben schmal aus. Die hohe Stabilität wird durch eine ausgeklügelte Durchflechtung erreicht. Dazu werden vom dritten Jahr an jüngere Äste und Zweige von Hand zurückgebogen und hinter stärkeren eingeklemmt. Ab dem sechten Jahr sollte die Hecke regelmäßig beschnitten werden. So entsteht eine dicht verzweigte Hausschutzhecke, die sowohl flexibel als auch standfest ist. Im Monschauer Heckenland gibt es knapp tausend solcher Haushecken mit einer Länge zwischen 10 und 30 Meter. Auffallend ist, dass die Haushecken meist der Hauptwindrichtung entsprechend westlich und südwestlich ausgerichtet sind. Daher treten an heckengeschützen Häusern auch selten Sturmschäden auf. Eine Hausschutzhecke verbessert auch die Wärmebilanz eines Hauses, senkt die Heizkosten, dämpft den Strassenlärm und wirkt als Staubfilter.
Flurhecken sind die zweite besondere Erscheinung des Monschauer Heckenlandes. Diese Gehölzzeilen tragen zur Belebung des Landschaftsbildes und zu der ökologischen Vielfalt der Landschaft bei. Diese neueren Gesichtspunkte haben jedoch sicherlich zur Zeit ihrer Anlage keine Rolle gespielt. Doch warum wurden die Flurhecken angelegt?
Geschichtlich ist als Hauptzweck die Einfriedung von Grundstücken anzunehmen. Zum Schutz der Felder vor Zutritt des Weideviehs war eine Umzäunung notwendig. Traditionell geschah dies durch Hecken, die so beschnitten, geknickt und geflochten wurden, dass sie vor Vieh schützen konnten und wenig Fläche einnahmen.
Ein weiterer Grund dürfte die Schutzfunktion der Hecken gegen die starken Winde im Monschauer Land sein. Durch die Flurhecken wurden die Westwinde gebrochen, was dem Ackerbau nutzte und den Weidetieren Schutz gab.
Typisch für die Monschauer Flurhecken ist, dass sie in Abständen von Bäumen, den sogenannten “Durchwachsern” überwachsen werden. Diese Bäume dienten der Versorgung der Haushalte mit Brennholz für den winterlichen Hausbrand und zum Kochen.

Der “Höfener Heckenweg” (Länge ca. 5 km)

Start: Naturhaus Seebend, die “Hauptstrasse” überqueren und nach links bis zur Strasse “Im Sief”, rechts hinunter und am Ende des Weges...
Blick auf das Naturschutzgebiet Perlenbach- und Fuhrtsbachtal (Narzissental). Rechts weiter, am alten Dorfbrunnen vorbei zurück in Richtung “Hauptstrasse”. Die “Hauptstrasse” queren, der “Hermesstrasse” bis zum Rechtsknick folgen, hier links.
An den Haushecken wieder links und über den alten Kichenpfad zurück zur “Hauptstrasse”; hier rechts weiter zum Torbogen des Hauses Hauptstr. Nr. 97, dem bekanntesten Heckenbild aus Höfen.
Weiter zum Schwanenteich mit Erholungspark und dahinter rechts ab in die “Weiherstrasse” mit schönen Fachwerkhäusern (Haus-Nr. 4, 12, 16, 34).
Links ab in die “Triftstrasse” mit alten Haushecken und halb rechts weiter in die “Pferdebahn”, einer alten Allee. Rechts ab auf dem unbefestigten Weg, den “Wiesengrund” queren, dahinter links auf den Feldweg. Dem Höfener Heckenweg folgend rechts halten und am Waldrand entlang, geradeaus auf Höfen zu. Zwei mal links, an den Wiesen und dem Waldstück vorbei. (Beschilderung “Heckenweg”) Dann rechts, links, rechts mit Blick auf Flurhecken verschiedener Alters- Und Pflegestufen (beschnittene, unbeschnittene und verwilderte Hecken, Buschreihen, Baumreihen). Den “Wiesengrund” queren, geradeaus über die “Hermesstrasse” zurück zur “Hauptstrasse” und links zum Naturhaus Seebend.

Freundl. Genehmigung vom Verein Naturpark Nordeifel

Weitere Infos und Fotos.