Sophie Förster geb. Prümmer (stammte aus der Gaststätte Prümmer. Die Ehefrau von Josef Förster (Bauunternehmer), so Margarete Theißen, war gelernte Damenschneiderin. Sie betrieb ihre Werkstatt seit den letzten Jahren vor dem 1. Weltkrieg bis zum Ende der 20er Jahre. Sie war befugt Lehrlinge auszubilden. Anna Thomas hat bei ihr gelernt. Daran kann ich mich genau erinnern, so Margarete Theißen, weil sie auch für uns nähte. Die Werkstatt sowie ihre Wohnung befanden sich damals in der ganz alten Oberförsterei, gegenüber der neuen, heute Josefsheim (Heimstrasse). Später wohnten sie dann in dem großen Bruchsteinhaus in der Heimstrasse 13. Leo Esser richtete sich viel später in den Ruinen der alten Oberförsterei seine Werkstatt ein. Eine zweite hauptberufliche Damenschneiderin war Frau Mariechen Theißen geb. Förster (Bosche Marieche) Mutter von Therese Geuer. Soweit ich mich erinnern kann, übten Anna Theißen (Damme Nellesse) und Lina Derwisch geb. Mießen, genannt Käfers Katrine Lina, die Näherei nur nebenberuflich aus. Ob Viktor Wollgarten, der bei Mathieu Mießen in Hause gelernt hatte, auch eine Zeit selbstständig war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Darüber hinaus ist noch zu erwähnen, dass in den 30er Jahren sog. Nähschulen abgehalten wurden. Diese waren sehr beliebt und gut besucht. Der Kursus dauerte 6-8 Wochen, fand 1x nachmittags statt und wurde in der damaligen Schule, heute Pfarrzentrum, abgehalten. Als ich den Kursus besuchte, war Frau Anna Thomas die Leiterin. Frau Mariechen Theißen geb. Förster hat das in anderen Jahren ebenfalls getan. Die meisten Mädchen lernten gerne nähen und fertigten später für sich und ihre Kinder die Kleidung zum größten Teil selbst an. Konfektion war damals fast unerschwinglich teuer. Soweit ich mich erinnern kann, trug die Gemeinde den größten Anteil der Kosten und stellte auch die Nähmaschinen zur Verfügung. Einen kleinen Beitrag musste jede Näherin selbst dazu leisten. Soweit Margarete Theißen. Ab ca. 1950 unterrichtete Frl. Büttner, jetzt noch wohnhaft Heimstrasse, im heutigen Pfarrzentrum (Proberaum Lyra).
8. Fuhrbetriebe (auch Hauderer genannt) Willi Roder, Alzerstr. 37 (Vlaam Will)(wohl wegen seiner flachen Baskenmütze so genannt). Er führte Transporte unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg durch, und zwar mit einem 3,5 t. Ford. Josef Krings Hauptstr. 58 (Chavet). Die Schneepflugkosten wurden am Ende des Jahres steuermäßig verbucht von der Gemeinde Höfen. Josef Rader, Wiesengrund, und Bruder Ludwig Rader, Bendweg 4. Die beiden waren vor dem Krieg mit Pferdefuhrwerken tätig und führten Holztransporte zum Monschauer Bahnhof durch, auch Transporte für Landwirte sowie Arbeit mit Schneepflug und Holzwagen (s. Photo) Erich Rader, Weiherstrasse 13, der z. B. für den Transport von Kohle für den Konsum zuständig war. Michael Roder (Hauptstrasse 138, Haus Heinrich Roder), tätig bis zum 2. Weltkrieg, abgelöst dann von seinem Sohn Josef Roder, der nach dem Krieg mit seinen Brüdern Albert, Heinrich und Norbert arbeitete. Karl-Heinz Roder (Alzerstr. 50). Er war der Sohn von Josef Roder. Er ist 2002 gestorben und führte Holz- und Milchtransporte durch. Spedition Hermann Miessen, Heimstrasse 7, heute noch betrieben von Sohn Thomas. Josef Kirch, und Sohn Rudolf, Kappersgasse. Die beiden waren für Milchtransport zuständig, Alois Pauls Wiesengrund 23 und Albert Melchior Kauferberg 18, jeweils bis ca. 1955, da bis dahin noch eine Molkerei existierte. 9. Friseure: Rudolf Förster (Bosche Pitte Rudd), Hauptstrasse 104 (9a) Müller bei Voscheje bis vor dem 2. Weltkrieg. Das Haus befand sich hinter der heutigen Sparkasse (Hauptstrasse 52 (9b). Dann im 2. Weltkrieg arbeitete er im Anbau der Gaststätte Vennblick Ortmanns (Mützenich) nach dem 2. Weltkrieg: Schmiedegasse 3 gegenüber dem Friedhof, jetzt Haus Josef Kleiner, Schmiedegasse 3 (9c) Erna Göntgen, Triftstrasse 67 (9d)
10. Fleischbeschauer Eversheim (aus Kornelimünster) (Dof Noss), gegenüber Peter Roder, Hermesstrasse 12 (11a) Karl Kirch (Möngsches Karl), Alzerstrasse 17 (11b), jetzt Haus Familie Koch Franz Jansen (Hönke Frenz, Alzerstrasse 26 (11c) 12. Läden Alter Konsum, bis 1924 Neue Strasse 1 (12j) Der Verpächter war Bosche Johannes. Ab 1924 gab es den neuen Konsum (Genossenschaft) am heutigen Ort (12k) Geschäftsleiter war Johann Theißen (Scheffes Johännsche), ab 1935 Josef Rader (Bure Meschels Jüpp), der Leiter heute ist Heinz Rader, heute ist das Geschäft ein REWE-Laden Marianne Reichel, Heidgen 34 (12a).Sie betrieb einen KOMA-Laden, und zwar von 1962 an, 1980 wurde in dem Gebäude das Hotel Aquarium eröffnet. Hubert Miessen (Kleijesse), Hauptstrasse 10 (12b) (Hüppertsches), Anfang der 20er Jahre· Theo Offermann, EDEKA-Laden, Hauptstrasse 36 (12c), Vater: Alois Offermann (Iismännsche) Stollenwerk, dann Jean Kirch; dann Kirch, Helmut, Hauptstrasse 48 (12d). Das Geschäft wurde später geführt von Anneliese Kirch bis April 2004 Gasthaus Zur Post, Hauptstrasse 62 (12f), Geschwister Maria, Leo, Karl Jansen Ewald Carls, Spar-Laden, am heutigen Ort, Triftstrasse 42 (12i), heute geführt von seiner Tochter Dorothee Breuer. Bernhard Kerkmann (Küster und Organist) im Haus am heutigen Ort, Hauptstrasse 47 (12e). Dort erfolgte der Verkauf von Zigaretten, Wein und Spirituosen. Max Kirch, Alzerstrasse 31(12h), VIVO-Laden Lennartz, gegenüber Altes Eifelhaus (Haupstrasse 96) (12g), ursprünglich daneben. Blumen Backes, am Standort der früheren Gaststätte Chavet (vor der Turnhalle), seit … 13. Schlosser Theissen, Josef, ehemaliger Bürgermeister bis 1972: Triftstrasse 76 (13b) Esser, Leo: Ford-Vertretung, Heimstrasse 6 (13a), nach dem 2. Weltkrieg. 14. Sägewerk Johann Aretz und Söhne, Niessenstrasse 30, heute geführt von Johannes Aretz, Sohn von Johann Aretz, dem Bruder des langjährigen Leiters des Sägewerks, Richard Aretz (gest. 19 ?) |