Höfen

Bundesgolddorf 1989 und 2001

Für Höfen gilt als früheste Erwähnung der Tauschvertrag von 1361. Ursprünglich war der Ort eine Einzelsiedlung von Höfen. Unermessliche Waldungen waren in der preußischen Zeit für die Entwicklung und das Aufblühen ausschlaggebend.

Höfen ist ein Dorf mit einem besonderen Reichtum an alten Fachwerkhäusern. Mächtige Buchenhecken schützen diese Häuser vor Wind und Regen. Die Hecken orientieren sich überwiegend nach der vorherrschenden Windrichtung. Im Winter sorgen sie bei starken Windwetterlagen für höhere Lufttemperaturen und senken dadurch die Heizkosten. An heißen Tagen sorgen sie für Absenkung der Lufttemperatur und für kühlende Luftströmung. Sie bestehen aus engständigen, ein- oder zweireihig gepflanzten Rotbuchen, die eine Höhe bis zu 6 Meter erreichen. Die hohe Stabilität wird durch eine ausgeklügelte Durchflechtung erreicht. Junge Äste und Zweige werden von Hand zurückgebogen und hinter stärkeren Verzweigungen eingeklemmt.

Ein reizvolles Bild geben immer wieder die vielen typischen Venn- und Eifelhäuser, die sich regelrecht hinter diesen Haushecken verstecken.

1997 und 2001 konnte Höfen im Dorfwettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft die Goldmedaille auf Bundesebene erringen.

2004 nahm der Ort am europäischen Dorferneuerungs- Wettbewerb teil. Hier landete der Ort in der 1. von 3 Wertungkategorien. Höfen, das als einziger Ort Nordrhein- Westfalens an diesem Wettbewerb teilnahm, darf sich also mit etwa zehn weiteren Dörfern in der ersten Kategorie durchaus als Sieger fühlen.

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